
Spanien verfügt über ein reiches Kultur- und Naturerbe, das zum UNESCO-Erbe der Menschheit zählt. Städte, Baukomplexe und einzelne Bauwerke ergeben zusammen einen der reichsten Kulturerbe-Schätze der Welt:
Die Stadt Córdoba erzählt eine über 2.000-jährige Geschichte. Während der Romanisierung war die Stadt das kulturelle Zentrum des Imperiums und brachte Persönlichkeiten wie Seneca, Osius und Trajan hervor. Besonders prägend war die Zeit der Mauren, insbesondere die Periode des Kalifats, in der mehr als eine Millionen Menschen in der Stadt lebten. Noch heute kann man vielen Spuren aus dieser Zeit nachgehen.
Mérida wurde unter dem Namen Emerita Augusta im Jahre 25 v.Chr. zu Zeiten des Imperators Augustus gegründet und zählte als Hauptstadt Lusitaniens zu den bedeutendsten Städten des Römischen Reiches. Auch unter den Westgoten behielt die Stadt ihre große Bedeutung und beherbergte einen der ältesten Bischhofssitze der Iberischen Halbinsel. Trotz der Zerstörung durch die arabischen Herrscher sind heute noch viele der historischen Baudenkmäler und Gebäude erhalten und können besichtigt werden.
Almagro kann auf eine sehr wechselvolle Vergangenheit zurückblicken. Die Stadt liegt zwischen fünf Gebirgsketten eingebettet in der Provinz Ciudad Real.
Vermutlich lebten bereits zur Bronzezeit Menschen dort. Auch Römer und Westgoten hielten sich hier auf und hinterließen ihre Spuren.
im 13. Jahrhundert war Almagro Sitz des Ordens von Calatrava. Ein Jahrhundert später erlebte die Stadt Dank der Zuweisung zweier großer Märkte einen wirtschaftlichen Aufschwung.
Heute gehört die Stadt zum Kunsthistorischen Denkmalensemble und es wurde schon viel Zeit und Mühe in die Restaurierung der alten Häuser, Kirchen und Paläste investiert.
Diese wunderbare Anlage liegt direkt am Meeresarm von Betanzos sowie am Fluss Mandeo. Terassenförmig angelegte Gärten und Beete laden zum Spazierengehen ein. Ein Stammhaus und ein ursprünglich militärischer Turm, der aber im 18. Jahrhundert zu einem Palast umgebaut wurde, befinden sich ebenfalls auf dem Areal.
Der Eintritt ist frei und der Park ist das ganze Jahr über geöffnet.
Das Kloster wurde im Jahre 1194 gegründet und liegt in einer der trockensten Zonen Aragons. Seit seinem Beginn hatte es sich der Land- und Viehwirtschaft verschrieben und auch heute ist es noch für die Fischzucht bedeutend. Es gibt einen wunderschönen Park, der seit 1860 auch der Öffentlichkeit zugänglich ist. In dem Park befindet sich die Iris-Grotte. 1983 wurde das Kloster als kunsthistorisches Bauwerk unter Denkmalschutz gestellt. Die Anlage ist das ganze Jahr über geöffnet.
In den drei Museen Prado-Museum, Thyssen-Bornemisza und Nationales Kunstzentrum Reina Sofía befinden sich die großen Werke bedeutender Maler, wie z.B. Velázquez, Goya, El Greco, Bosch, Tizian, Tintoretto, Raffael, Rubens oder Rembrandt und von Dürer, van Dyck, Renoir, Degas, Cezanne und Kandinsky.
In Barcelona befindet sich das Picasso-Museum, das Einblicke in das künstlerische Leben und die Entwicklung des Meisters des Kubismus gewährt.
Die Werke von Salvador Dalí kann man im Theater-Museum Dalí in Figueres in der Provinz Girona bewundern. Der Besuch dieses 139 Kilometer von Barcelona entfernten Museums ist absolut empfehlenswert.
1738 wurde der Grundstein für den Palacio Real von Madrid gelegt. Der Palast liegt direkt in der Innenstadt von Madrid. Heute lebt die königliche Familie zwar nicht mehr hier, nutzt den Palast aber immer noch für offizielle Anlässe. Neben der kostbaren Inneneinrichtung befinden sich auch zahlreiche Gemälde im Palast. Abgerundet wird ein Besuch durch einen Spaziergang in der großzügigen Parkanlage rund um den Palast.