Städte & Kultur in Norwegen

Städte und Kultur 
Norwegen liegt im äußersten Norden Europas, das große Land lockt mit seiner Kultur Menschen aus aller Welt an. Mieten Sie eine private Ferienunterkunft und besichtigen Sie Norwegens reizvolle Städte. In den neunzehn Fylken bestehen insgesamt 431 Kommunen, die aus mehreren Ortschaften  bestehen. In Norwegen gibt es 96 Städte. 
Oslo hat als Hauptstadt und größte Stadt des Landes mehr als 696 Tausend Einwohner. Weitere große Städte sind Bergen mit 279 Tausend, Trondheim mit 191 Tausend, Stavanger mit 132 Tausend und Fredrikstad mit 81 Tausend Einwohnern. Gern besuchte, bekannte Städte sind auch Kristiansand, Tønsberg, Tromsø oder Risør. Alle Städte haben einen ganz eigenen, besonderen Charme, ihre schönen Ferienunterkünfte sind der perfekte Ausgangpunkt für Sightseeing-Touren. 

Auf dem Gebiet des heutigen Norwegen siedelten die Menschen mindestens seit dem 8. Jahrtausend v.Chr. Die älteste Fundstätte von Artefakten ist Blomvåg in der Kommune Øygarden in der Fylke Hordaland an der Südwestküste. 
Im hohen Norden entstand in der heutigen Finnmark um 9000 v. Chr. die so genannte Komsa-Kultur, die nach dem Fundort Komsafjell benannt wurde. Die Felsritzungen von Alta sind bis zu 6200 Jahre alt und  belegen neben der Viehzucht auch eine frühe Verwendung von Booten.  
In der Finnmark leben heute vor allem Samen. Ihre einzigartige Kultur, die prächtige Natur und die beeindruckenden Nordlichter locken immer mehr Touristen in diese Region. Hammerfest liegt auf der Insel Kvaløy und galt lange Zeit als nördlichste Stadt der Welt. Sie wurde im letzten Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut. Der Eisbärenclub der Stadt hat Hunderttausende Mitglieder und nimmt gern auch Feriengäste auf, die sich für die Ausstellung über die Stadt, das Eismeer und den Walfang interessieren. Der Aussichtspunkt Salen ist ein beliebtestes Ausflugsziel und bietet einen außergewöhnlichen Panoramablick. 

Urlaub im Ferienhaus

Nach der Zeitenwende kamen Waren aus dem Römischen Reich nach Norwegen und beeinflussten die hiesige Kultur. Der Geschmack änderte sich. Der Schiffbau machte große Fortschritte durch die Verwendung von Eisennägeln. Die Handelsroute Nordweg führte von der Südspitze Norwegens an der Küste entlang bis zum Hohen Norden. Sie wurde zur Hauptverkehrsader und machte einige Stammesführer sehr reich. Später gehörte das Gebiet den Wikingern, 872 vereinte ihr Anführer Harald Hårfarge Norwegen zu einem Reich. Es entwickelt sich eine reiche Kultur und ein neuer Typus von Kirchen: während Mittel- und Südeuropa riesige Kirchen aus Stein baute, verbreiteten sich hier im 11. Jahrhundert die aus Holz gebauten, so genannten Stabkirchen. Von den ehemals etwa 750 Stabkirchen gibt es heute noch 28 authentische Stabkirchen in Norwegen, vor allem in den südlichen Fylken. 
Die Stabkirche Urnes ist die bekannteste und wurde zum Welterbe erklärt. Sehr sehenswert ist auch die Stabkirche Heddal, die mit 20 Meter Länge und 26 Metern Höhe die größte ihrer Art im Lande ist. Sie liegt in der Fylke Telemark und zählt zu den meistbesuchten Attraktionen Norwegens. 

Der Bau von privaten Holzhäusern zum Wohnen bildet seit jeher ein wichtiges Element der Kultur Norwegens. Typische norwegische Holzhäuser werden in der  Küstenstadt Risør liebevoll bewahrt. Die denkmalgeschützten alten Häuser in den Straßen der Stadt bieten einen herrlichen Anblick und locken viele  Touristen in die weiße „Trehusbyen- Holzhausstadt", eine der am besten erhaltenen Städte mit Holzhäusern in ganz Europa. In den Sommermonaten führt ein Wachtmann die Feriengäste jeden Mittwoch bei einem Rundgang durch die Stadt.  Dabei erfahren die Besucher Spannendes über die Geschichte der Stadt und das dramatische Feuer im Jahre 1861, als Risør eine der größten Seefahrerstädte Europas war, sowie über Seefahrt und Segelschiffe. Die barocke Kirche von Risør wurde 1647 gebaut und zählt zu den Gebäuden, die nicht dem Flammensturm zum Opfer fielen. So blieb auch das Altarbild erhalten, ein originales Gemälde von Peter Paul Rubens. 

Die Stadt Røros ist mit 5670 Einwohnern eine der kleinsten Städte und die einzige Bergstadt des Landes. Machen Sie im Urlaub einen Ausflug in den hübschen Ort. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts bis in die 70-iger Jahre hinein wurde hier Bergbau betrieben. Der Kupferabbau hat das Aussehen der Stadt geprägt, die zum großen Teil erhaltene, alte Bausubstanz - kleine, flache bis zu 250 Jahre alte Holzhäuser der Bergleute am Fuße der Schlackenhalden, die typisch rostrot oder gelb gestrichenen Gebäude der Direktoren, Ingenieure und Beamten in der Stadt - wurde in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Der Schlackenberg und das Bergbaumuseum in der ehemaligen Schmelzhütte erzählen die spannende Geschichte des Ortes. Am Glockenturm der Kirche aus dem Jahre 1784 sind die Bergmannszeichen Meißel und Schlägel angebracht, im Inneren hängen  an den Wänden die Bilder von Pfarrern und Bergwerksdirektoren. Außerhalb des Ortes werden im Sommer Führungen durch die Olavsgrube angeboten. 

Die pulsierende Stadt Trondheim ist die drittgrößte Stadt Norwegens, sie liegt an der Mündung des Flusses Nidelva in der Fylke Trøndelag in Mittelnorwegen. Versäumen Sie nicht, beim Urlaub im Ferienhaus diese Stadt zu besuchen.  Der Stadtkern liegt auf einer Halbinsel, die im Norden vom Trondheimsfjord begrenzt wird. Trondheim ist seit dem 11. Jahrhundert Wallfahrtsort. Das norwegische Nationalheiligtum beherbergt einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Trøndelag. Das Gebiet um den Nidarosdom war seit der Zeit der Stadtgründung der Besitz des Königs, wo während der Christianisierung zunächst eine kleine Holzkirche errichtet  und schließlich über dem Grab des Hl. Olav zur prächtigen gotischen Kathedrale ausgebaut wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind unter anderem der Stiftsgården als größtes Holzpalais Skandinaviens, der Kanalhafen und die typischen Lagerhäuser, der Marktplatz mit der Olavssäule, alte und moderne Brücken, das Ringve-Museum als Norwegens Nationalmuseum für Musik und die vorgelagerte Insel Munkholmen. Feriengäste finden in Trondheim auch jede Menge toller Läden für ausgiebige Shoppingtouren. 

Die alte Stadt Stavanger ist die viertgrößte Stadt Norwegens, sie liegt am Meer in der Fylke Rogaland und wurde zu einem großen Teil auf Inseln gebaut. Stavanger erhielt bereits im 12. Jahrhundert Stadtrecht. Die Altstadt Gamle Stavanger bewahrt 173 Holzhäuser aus dem 18./19. Jahrhundert. Den Mittelpunkt von Stavanger bildet der Dom, er ist die einzige erhaltende, mittelalterliche Kathedrale Norwegens im anglonormannisch-gotischen Stil. Stavanger erwarb sich in den letzten Jahrzehnten den Titel als Norwegens Ölhauptstadt, was jedoch dem Charme der alten Küstenstadt nichts anhaben konnte. Als zusätzliches Highlight besitzt die Stadt aber seit 1999 das Erdölmuseum, das die Geschichte der norwegischen Ölförderung darstellt.  Modelle, Geräte und eine begehbare Mini-Bohrinsel finden besonders bei Familien mit Kindern großen Anklang. Spannend ist in Stavanger auch das archäologische Freilichtmuseum auf dem 139 Meter hohen Ullandhaug, wo nordische Langhäuser aus der Völkerwanderungszeit entdeckt und rekonstruiert wurden.