Städte & Kultur im Burgenland

Österreich liegt im Herzen Europas, das fruchtbare Burgenland im östlichen Teil des Landes war oft Spielball der europäischen Politik. Das zeigt sich bis heute in der hiesigen Kultur.

Mieten Sie im Burgenland eine private Ferienunterkunft und besichtigen Sie die pittoresken Städte und die zahlreichen hübschen Gemeinden. Die dreizehn Städte im Burgenland sind Eisenstadt, Frauenkirchen, Güssing, Jennersdorf, Mattersburg, Neufeld an der Leitha, Neusiedl am See, Oberpullendorf, Oberwart, Pinkafeld, Purbach am Neusiedler See, Rust und Stadtschlaining. Mit ein paar tausend Einwohnern sind sie alle recht klein, besitzen aber manch große Sehenswürdigkeit.

 

Auf dem Gebiet des heutigen Österreich sind Menschen mindestens seit der Zeit der Neandertaler anwesend. Lesen Sie im Ferienhausurlaub mehr über die Kulturgeschichte des Burgenlandes. Die ältesten Siedlungsspuren stammen vom Beginn der Jungsteinzeit und sind rund 8.000 Jahre alt. Seither ist das Burgenland kontinuierlich besiedelt.

Die Leithaprodersdorf-Kultur der frühen Bronzezeit trägt den Namen der burgenländischen Gemeinde Leithaprodersdorf, sie charakterisiert eine Zeit ab 2.300 v.Chr. Dieser Kultur folgte die Wieselburger-Kultur, in Ungarn auch Gata-Kultur nach dem Ort Gattendorf im Burgenland genannt. Sie endete etwa 1.600 v. Chr.

Am Berg Föllik in der Marktgemeinde Großhöflein südwestlich von Eisenstadt fand man auf dem Plateau die Reste einer mit Wällen, Palisaden und Gräben befestigten Höhensiedlung.

Auch die ältere Eisenzeit etwa um 800 v.Chr. ist durch befestigte Höhensiedlungen und Hügelgräber belegt. Besuchen Sie beim Urlaub im Ferienhaus die Wallanlagen in Purbach und Burg, den Grabhügel von Donnerskirchen und die Grabhügel von Schandorf. Letztere zählen zu den größten in Österreich. Schandorf liegt im Bezirk Oberwart, im Schandorfer Wald befinden sich 170 imposante Hügelgräber, die bis zu 16 Meter hoch sind und einen Durchmesser von bis zu 40 Meter haben. Rund um die alte Burg entwickelte sich im 13. Jahrhundert eine größere Siedlung, die 1537 in den Besitz der Batthyány kam. Während der Türkenkriege wurde sie verlassen und 1543 mit kroatischen Bauern neu besiedelt, die bis heute ihr Brauchtum pflegen.

Die ältesten Spuren des Weinbaus im Burgenland stammen aus einem Hügelgrab in Zagersdorf: neben Bronzeschmuck fand man Gefäße, in denen auch Weinkerne waren. Sie belegen den Anbau der Rebe Vitis vinifera. Zagersdorf ist eine Gemeinde im Bezirk Eisenstadt-Umgebung, sie liegt mitten in einem Weinbaugebiet.

 

Weinbau im Burgenland

 

Die jüngere Eisenzeit ist geprägt von den Kelten. Im Bezirk Oberpullendorf befand sich zu dieser Zeit ein blühendes Eisenindustriezentrum, das seine hochwertigen Produkte weithin verkaufte. Zu Beginn der modernen Zeitenrechnung um Christi Geburt waren einige Gebiete des heutigen Burgenlandes Teil des keltischen Königreiches Noricum.

In der Zeit des Römischen Reiches war das Burgenland Teil der Provinz Pannonia. Entdecken Sie beim Urlaub im Ferienhaus im Burgendland die antiken Spuren. Die Römer gründeten entlang der Bernsteinstraße die Orte Scarabantia, das spätere Ödenburg und heutige Sopron, das 1921 an Ungarn ging und Savaria, das heutige Szombathely in Ungarn. Beide Städte hatten großen Einfluss auf die Geschichte des Burgenlandes. Kulturhistorisch interessierten Urlaubern im Ferienhaus seien Ausflüge in diese Orte wärmstens empfohlen. In beiden Städten sind Abschnitte der Bernsteinstraße zu besichtigen. Sopron verfügt über prächtige Bauten aus vielen Jahrhunderten. In Szombathely, dem Geburtsort des Hl. Martin, sind neben antiken Ausgrabungen, wie dem Iseum und Funden im archäologischen Museum, sowie der Gedenkstätte des Hl. Martin auch prächtige Bauten aus späteren Zeiten zu besichtigen.

Das Gebiet um den kleinen Ort Leithaprodersdorf im Bezirk Eisenstadt-Umgebung war in der römischen Zeit dicht von Kelten und Römern besiedelt. Die Ausgrabungen der Reste zweier großer Gutshöfe und eines Wachturms, sowie einiger Gräberfelder belegen das. Aus dem 8. Jahrhundert stammt ein Bestattungsplatz der Awaren beim Annenkreuz. Machen Sie im Urlaub Rundgänge durch den hübschen Ort mit seinen elf denkmalgeschützten Anlagen. Das bedeutendste Bodendenkmal ist am Ortsrand das Gschlößl, ein mittelalterliches Wall-Graben-System der ehemaligen Wehranlage. Sie wurde im 13. Jahrhundert auf den Ruinen des römischen Wachturmes zur Sicherung des Leithaüberganges errichtet. Das Wahrzeichen der Gemeinde ist die hübsche, denkmalgeschützte Bergkirche.
 

Weinbau im Burgenland


Nach den Völkerwanderungen wurde das Gebiet des Burgenlandes um 900 von den Magyaren in Besitz genommen. Lesen Sie im Ferienhausurlaub in Österreich mehr darüber. Die Entwicklung der Städte war fortan eng mit dem Bau von Burgen entlang des Grenzwächtersystems und später mit der Errichtung von Herrschaftssitzen verschiedener Adelsgeschlechter verbunden. Die Besitzer investierten große Mittel in den Bau von Schlössern und großen Herrenhäusern, aber auch in Kirchen, Klöster und Schulen.

 

Die Pfarrkirche des Hl. Martin in Mattersburg stammt aus dem 14. Jahrhundert, sie steht auf einem Hügel südlich der Stadt und ist von einer Wehrmauer umgeben. Die bemerkenswerte Kanzel stammt aus der Zeit um 1700, der neogotische Hochaltar aus der Zeit um 1870. Die große, gotische Lichtsäule steht heute im Stadtpark. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie restauriert und teilweise erneuert. Viele Besucher besichtigen beim Urlaub im Ferienhaus das 20 Meter hohe, mächtige Bahnviadukt, es überspannt mit 150 Metern Länge das Wulkatal. Im Literaturhaus Mattersburg finden auch für Feriengäste interessante Kulturveranstaltungen statt.

 

Die Stadt Frauenkirchen ist ein gutes Beispiel für schöne barocke Bauten. Besichtigen Sie in der Stadt im Bezirk Neusiedl die große, berühmte Wallfahrtskirche mit Mariensäule und Franziskanerkloster, den Kalvarienberg, den jüdischen Friedhof, schöne Wohnhäuser, barocke Säulen, das alte Brauhaus und den als Schüttkasten bezeichneten imposanten Getreidespeicher.

 

Pinkafeld im Bezirk Oberwart gehörte ab dem 13. Jahrhundert zum Besitz der Günser Grafen und kam nach wechselnden Herren Mitte des 17. Jahrhunderts in den Besitz der Batthyány, deren Wappen an der Mariensäule zu sehen ist. Besichtigen Sie beim Urlaub im Ferienhaus den hübschen Ort, in dem 22 Gebäude unter Denkmalschutz stehen. Das Stadtmuseum befindet sich im ältesten Gebäude, dem um 1600 errichteten so genannten Rindsmaullschen Gutshaus. Das Schloss Batthyány war Mittelpunkt der Herrschaft und ständiger Wohnsitz von Angehörigen der Familie.

 

In Neufeld an der Leitha gehört die Feldkapelle aus dem 18. Jahrhundert zu den ältesten Bauwerken, zu ihr führt ein neu errichteter Kreuzweg mit 15 Stationen. Sehenswert ist auch die denkmalgeschützte, evangelisch-lutherische Pfarrkirche, sie wurde im neogotischen Stil im Jahre 1904 gebaut. In Neufeld befindet sich das erste Burgenländische Bäckereimuseum. Das Gebäude war ab 1899 eine Bäckerei und stellt heute dieses uralte Handwerk vor. Das Uhrturm-Denkmal soll an die Blütezeit der ehemaligen Industriehochburg Neufeld erinnern.