Städte und Kultur in Oberösterreich

In Oberösterreich gibt 32 Städte, drei davon sind Statutarstädte: Linz, Steyr und Wels. Linz ist mit 205.000 Einwohnern die Hauptstadt des Bundeslandes. Mieten Sie hier eine private Ferienunterkunft und entdecken Sie im Urlaub diese schöne Stadt. Die zweitgrößte Stadt Wels hat 61.000 Einwohner. Ihr folgen Steyr mit 38.000, Leonding mit 28.000 und Traun mit 24.000 Einwohnern.

Die kleinen pittoresken Städte blicken auf eine große Geschichte zurück und sind jeden Besuch wert. Bad Hall und Bad Ischl sind traditionelle Kurstädte.

In der Altsteinzeit lebten in der Region Neandertaler. Wertvolle Reste von Schneid- und Schabwerkzeugen aus Stein fand man im Toten Gebirge. Im 6. Jahrtausend v. Chr. wurden die Menschen in Oberösterreich sesshaft. Lesen Sie im Ferienhausurlaub mehr darüber.

In vielen Gemeinden wurden Werkzeuge und Waffen aus der Zeit um 3800 v. Chr. gefunden. Die Mondseekultur der Jungsteinzeit wurde nach den bedeutenden Fundstellen am Mondsee und Attersee benannt, die hier erhaltenen Pfahlbauten gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.
 

Ferienhausurlaub in Hallstatt


Die Hallstattkultur der Eisenzeit ab 800 v.Chr. erhielt ihren Namen nach dem Gräberfeld bei Hallstatt. In der Region Oberösterreich entwickelte sich früh eine bedeutende Bergbaukultur. Der organisierte Abbau von Salz begann bei Hallstatt vor etwa 3.000 Jahren, seine Blütezeit erreichte er zwischen 800 und etwa 400 v. Chr. Die Salzgewinnung führte das Land zu einer wirtschaftlichen Blüte und machte Hallstatt zu einem Handelszentrum. Hier wurden mehrere tausend Gräber aus der Eisenzeit freigelegt, die mit reichen Beigaben ausgestattet waren. Im Jahre 1734 fanden Bergleute im Salzbergwerk Hallstatt die gut erhaltene Leiche eines prähistorischen Bergarbeiters, der „Mann im Salz“ fiel vermutlich einem Grubenunglück zum Opfer. Das Salzbergwerk Hallstatt ist heute das älteste Salzbergwerk der Welt, in den Salzwelten Hallstatt befindet sich auch die älteste Holzstiege Europas.

Die Römer besetzten um 15 v. Chr. den Alpenraum, sie romanisierten nach und nach die keltische Urbevölkerung. Viele Höhensiedlungen wurden aufgelassen, in den Tälern neue Siedlungen gegründet. Unter Kaiser Claudius wurde Noricum Römische Provinz, unter Diokletian gehörte das Gebiet des heutigen Oberösterreich zum Provinzteil Ufernoricum. Colonia Ovilava – heute Wels – war Hauptstadt des Römischen Reiches nördlich der Alpen. Lauriacum – heute Ortsteil Lorch in Enns – war eine bedeutende Stadt auf dem Gebiet des heutigen Oberösterreichs. Begeben Sie sich im Urlaub im Ferienhaus in Oberösterreich auf die Spuren der alten Römer. Im Minoritenkloster Wels erinnert eine archäologische Ausstellung an diese Zeit, in der Schubertstraße sind Reste der römischen Stadtmauer zu sehen.

Die Stadt Wels spielte auch später eine wichtige Rolle in der oberösterreichischen Geschichte.

Kaiser Maximilian I. hielt sich oft hier auf und verstarb 1519 in der Burg. Die Stadt besitzt prächtige Schlösser, Paläste, Kirchen und Klöster.

In Enns wurde bereits 370 eine frühchristliche Basilika gegründet. Die Basilika St. Laurenz erhebt sich auf deren Mauerresten, sie wurde mehrfach umgebaut, bis sie um 1300 ihren gotischen Stil erhielt. In der Kirche werden die Reliquien der Märtyrer von Lorch aufbewahrt. Nutzen Sie Ihre private Ferienunterkunft als Ausgangspunkt für Erkundungen in der von Bauten der Renaissance und des Barock geprägten Stadt. Das imposante Schloss Ennsegg wurde erstmals im Jahre 900 erwähnt und seitdem mehrfach erweitert. Der Stadtturm ist das Wahrzeichen von Enns, er dient noch immer als Glocken- und Uhrturm, er bietet eine schöne Aussicht.
 

Städteurlaub Linz


In Oberösterreich bestehen zahlreiche Stifte und Klöster, die stets wichtige Zentren der Kultur waren. Das Stift Kremsmünster wurde 777 gegründet, das Stiftsgymnasium zählt heute zu den traditionsreichsten Lehranstalten Österreichs. Im Jahr 1299 wird das in der Nähe gegründete Dorf erstmals urkundlich erwähnt. Heute ist Kremsmünster eine hübsche Marktgemeinde mit prächtigen Sehenswürdigkeiten.

Das Stift Reichersberg wurde am Ende des 11. Jahrhunderts gegründet, es hat heute eine barocke Kirche. Kulturell interessierten Feriengästen sei das Stiftsmuseum mit seinen Ausstellungen, der Bibliothek und dem Stiftshof empfohlen.

Die Wallfahrtskirche Dörnbach in Wilhering wurde 1330 erstmals erwähnt. Ganz außergewöhnlich ist die spätgotische Steinkanzel an der Außenwand der Kirche. In dieser Form ist sie kirchenbaulich einzigartig.

Das Stift Sankt Florian ist eines der größten und bekanntesten Klöster aus der Zeit des Barock in Österreich, der prächtige Gebäudekomplex steht unter Denkmalschutz. Die Stiftskirche erhielt den Rang einer Basilika minor. Im Stift befindet sich das Internat der bekannten Florianer Sängerknaben. Besuchen Sie im Urlaub die Marktgemeinde St. Florian, neben dem Kloster sind auch das Schloss Hohenbrunn, Schloss Tillysburg, das Feuerwehrmuseum im Stiftsmeierhof und das Freilichtmuseum Sumerauerhof sehenswert.

Das Stift Schlierbach zählt zu den Hauptwerken des österreichischen Barocks. Nehmen Sie im Urlaub an Führungen durch die Stiftskirche, Bibliothek, den Bernardisaal und die Galerie, sowie an Vorführungen in der Käserei oder in den Glasmalerei-Werkstätten teil.
 

Wandern im Dachsteingebirge


Das barocke Stiftstheater im Stift Lambach ist der älteste bespielbare Theaterraum Österreichs. Nach der Renovierung ist es wieder in Betrieb, das Barocktheater Lambach zeigt jährlich neue Produktionen.

Stadl-Paura ist bekannt für seine denkmalgeschützte Wallfahrtskirche. Ein wenig neuere Geschichte erzählt das Bundesgestüt Stadl-Paura, in dem acht schwarze Zugpferde für das Begräbnis der Kaiserin Zita trainiert wurden. Sie zogen im Jahre 1989 den kaiserlichen, schwarzen Hofleichenwagen vom Stephansdom in Wien zur Kapuzinerkirche.

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