Straße der Burgen entdecken beim Sommerurlaub in der Toskana

Die Ferienhäuser in der Toskana sind idealer Ausgangspunkt für die Entdeckung der Straße der Burgen

Das Projekt „Straße der Burgen“ erleichtert es Touristen, das breite architektonische und kulturhistorische Erbe des Chianti kennenzulernen und zu besichtigen. Buchen Sie in dieser reich mit Burgen, Villen, befestigten Bauernhäusern und Abteien gesegneten Region Ihren Urlaub in der Toskana, um mehr über das spannende Leben vorangegangener Generationen zu erfahren. Die „Straße der Burgen“ führt Sie über sechs gut ausgeschilderte Wege zu den bedeutendsten Plätzen. Je nach Aufenthaltsort, Lust und Laune können die Urlaubsgäste in der Toskana die braune, rote, gelbe, violette, blaue oder orange Route wählen. Entlang der landschaftlich schönen Strecken liegen zahlreiche Weingüter, Tavernen und hübsche Cafés, wo Sie den Geschmack des Chianti genießen können. Aktivurlauber beim Urlaub in Italien legen die Strecken oder Teile davon mit dem Bike zurück, die herrliche Landschaft sorgt für unvergessliche Erlebnisse.

 

Sommerurlaub in der Toskana

 

Die Idee zum Projekt „Straße der Burgen“ wurde in Gaiole in Chianti 40 Kilometer südöstlich von Florenz geboren. Gaiole liegt im Weinanbaugebiet Chianti Classico und ist für seine Weine weithin bekannt. Kulturhistorisch interessierte Urlaubsgäste finden in der Gemeinde zahlreiche, in die „Straßen der Burgen“ eingebundene Sehenswürdigkeiten, wie das ehemalige Kloster Badia a Coltibuono. Das Kloster geht auf das 11. Jahrhundert zurück und gehört zu den ältesten der Toskana. Die Mönche legten Olivenhaine und Weinberge an. Heute gehört der Gebäudekomplex zum renommierten Weingut der Familie Stucchi Prinetti. Weinliebhaber kaufen sich hier einen Chianti classici oder einen Weißwein als Mitbringsel aus dem Sommerurlaub in der Toskana.
 

Das Castello di Brolio gehört dem alten Adelsgeschlecht Ricasoli, deren berühmtester Sohn im 19. Jahrhundert der Staatsmann Bettino Ricasoli war. Nach seinem Rücktritt im Jahre 1867 befasste er sich mit Weinbau und verstarb 1880 in Gaiole. Das Weingut der Ricasolis ist das älteste in Italien.
 

Die gelbe Route

Von Gaiole in Chianti führt die gelbe Burgen-Straße ins malerische Dorf Barbischio. Die Reste der Burganlage sind ein Turm, den Sie besteigen können. Danach geht es weiter nach Capannelle, einem einst befestigten Bauernhof, heute ein moderner, touristisch geprägter Betrieb mit alten Kellern. Auf dem Weg zum Castello di Montegrossi kommt man am Vorposten Cancelli mit Steinturm vorbei. Gehen Sie dann über einen Waldweg zu den Ruinen des einst mächtigen Castello di Montegrossi hinauf. Die Burg wurde bereits im Jahre 1007 erwähnt und erlebte eine wechselvolle Geschichte.
 

Toskana Urlaub


Die braune Route

Die braune Route beginnt an der Abtei Pieve Santa Maria a Spaltenna in den Hügeln von Gaiole in Chianti. Besichtigen Sie das Castello di Spaltenna, eine mittelalterliche Anlage, bestehend aus der Kirche, der benachbarten Burg und einer kleinen Gruppe von Häusern. Die beiden Burgfriede an den Ecken des großen Gebäudekomplexes, sowie Schießscharten erinnern an die Wichtigkeit der Burg, die im Mittelalter die Gerichtsbarkeit über viele der umliegenden Dörfer, wie Vertine, San Donato in Perano und Montegrossi, inne hatte. Die Burg ist reich an Geschichte und Legenden, die Sie bei einem Espresso im schicken Restaurant des heute als Hotel genutzten Castello erfahren können.

Von hier führt der Weg nach Vertine, einem bereits im 11. Jahrhundert erwähnten, befestigten Dorf auf einem Hügel. Später zerstörten die Florentiner die Burg und sprachen in Vertine die Verbannung der hiesigen Ricasolis aus. Dennoch blieb Vertine auch weiterhin im Besitz der Familie. Vertine ist ein einzigartiges Beispiel für ein befestigtes mittelalterliches Dorf. Heute noch zu bestaunen ist der Burgfried, das gotische Tor, Reste der Burgmauern und schöne romanisch-gotische Gebäude.

Über die „Uliveta“, einer der letzten bis heute erhaltenen einfachen Wege durch Olivenhaine geht es weiter in das Dorf San Donato im Perano. Dieses Dorf wird erstmals in einer Urkunde von 995 erwähnt. Die Burg wurde später in die heutige, pompöse Villa „Castello di San Donato in Perano“ aus dem 17. Jahrhundert umgebaut. Am Ende der braunen Route liegt die prächtige Villa Vistarenni aus dem 17. Jahrhundert, die anstelle eines alten Dorfes gebaut wurde. Mitten in den Hügeln gelegen, eröffnet sich von der als Hotel genutzten Anlage als krönender Abschluss Ihres Ausflugs beim Sommerurlaub in der Toskana ein herrlicher Blick.

 

Die rote Route

Die rote Route beginnt in Tornano, einem Dorf mit Burg aus dem 11. Jahrhundert. Das Castello di Tornano war wegen seiner strategisch wichtigen Lage im Laufe der Geschichte stets heiß umkämpft. Besichtigen Sie bei Ihrem nächsten Sommerurlaub in Italien die schönen Reste der alten Anlage mit dem riesigen, trapezförmigen Gebäude und dem Burgwall. Das Castello wird gern für besondere Gelegenheiten und Familienfeiern genutzt. Es bietet einen schönen Ausblick in die umliegenden Hügel.

Die rote Route der „Straße der Burgen“ führt weiter durch das Dörfchen Monte San Marcellino mit seinem hohen mittelalterlichen Turm. Dieser gehört zur Kirche San Marcellino, die als eine der ältesten Kirchen der Region Chianti gilt und im Laufe der Geschichte mehrfach umgebaut wurde. Die Kirche war mehrfach Schauplatz wichtiger Ereignisse, an der Grenze zwischen Florenz und Siena wurde hier so manches Friedensabkommen unterzeichnet.

Einige Kilometer weiter entdecken Sie das Castello di Cacciana, eine Burg aus dem frühen Mittelalter. Das Castello wurde in Kämpfen oft zerstört, aber immer wieder aufgebaut. Heute ist es ein von Giovanni Ricasoli-Firidolfi geführtes Gut zur Herstellung von Olivenöl und Wein. Im 19. Jahrhundert war das Anwesen im Besitz von Bettino Ricasoli, des als „Eiserner Baron“ bekannt gewordenen Staatsmanns. Die Route führt weiter zur 600 Meter hoch gelegenen Farm Montelodoli unweit vom Dorf Brolie, deren Mittelpunkt ein schönes mittelalterliches Bauernhaus bildet. Olivenhaine und wildreiche Wälder warten auf ihre Entdeckung beim Urlaub in einem der umliegenden Ferienhäuser. Zur Farm in dieser lieblichen Umgebung gehören 2,7 Hektar Land und einige kleine Hauser.

 

Urlaub in der Toskana


Die violette Route

Die violette Route führt zuerst nach Meleto, einem Dorf aus dem 11. Jahrhundert. Das Castello di Meleto kam unter Friedrich I. Barbarossa an die Familie Ricasoli-Firidolfi, aus der sich hier der Zweig Firidolfi da Meleto bildete. Lesen Sie ein Buch über die Zwistigkeiten zwischen Florenz und Siena, die auch das Castello di Meleto zum Schauplatz vieler Auseinandersetzungen machten. Die Anlage ist heute ein Hotel und das Zentrum des Landgutes Meleto. Sie können an den täglichen Führungen durch das Castello mit seinen prächtigen Sälen teilnehmen. Im Landgut werden von der Gesellschaft Viticola Toscana Wein und Oliven angebaut, sowie Schweine gezüchtet.

Der Weg geht weiter nach Rietine, ein bereits von den Etruskern gegründetes Dorf. Die einstige Burg wurde im 10. Jahrhundert gebaut, heute ist hier das bekannte Weingut Rietine zu finden, das Sie beim Urlaub mit Kindern in der Toskana zu einer Verkostung und einen Spaziergang durch die Weingärten am Südhang des Hügels einlädt.

Ein paar Kilometer weiter liegt umgeben von Wäldern, Weingärten und Olivenhainen die Burgstadt Rocca di Castagnoli. Erfahren Sie dort mehr über die Geschichte des tausendjährigen Landgutes Rocca di Castagnoli, dessen erste Weinstöcke von Etruskern gepflanzt wurden. Im Jahre 940 ging das Gut mit Olivenbaumkulturen und Weinbergen an das Kloster Coltibuono. Nach wechselvoller Geschichte wurde hier im Jahre 1924 zusammen mit anderen Winzern der Region die Weingenossenschaft des klassischen Chianti-Gebiets gegründet. Neben dem Weinanbau sind in den geschichtsträchtigen Gebäuden ein Hotel und Restaurants zu finden.

Nach einer Verschnaufpause geht es weiter zur Monte Luco della Berardenga, einer einst bedeutenden Burg im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Siena und Florenz. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert schwer zerstört, heute findet man nur noch ihre Ruinen hinter einem dichten Pinienwald. Etwa dreißig Kilometer südlich davon liegt Castelnuovo Berardenga, das einen Ausflug beim Sommerurlaub in der Nähe der Burg wert ist. Den Abschluss der violetten Route bildet das malerische Dorf Starda.

 

Die orange Route

Während des Besuchs der historischen Gebäude erfahren Sie, dass es trotz des Friedens von Poggibonsi im Jahre 1203, bei dem die Grenzen zwischen Florenz und Siena festgelegt worden waren, noch lange Zeit zu Auseinandersetzungen kam. Erst im ausgehenden Mittelalter beruhigte sich die Situation, die Burgen wurden in Villen und Landgüter umgewandelt.

Die orange Route führt von Gaiole in das mittelalterliche Dorf San Sano. Besichtigen Sie im Ferienhausurlaub mit eigenem Pool in Italien das 400 Meter hoch gelegene Dorf mit seinem Torrione. Von der Befestigung ist kaum noch etwas zu finden, das Hotel im Herzen der Gemeinde bewahrt jedoch einige Einrichtungsgegenstände aus der Romanik und Gotik. Die alte Kirche wurde für den Märtyrer Ansano gebaut, der auch der Namensgeber für den Ort sein dürfte. San Sano gehört mit Ama, Broglio, Castellina und Cacchiano zu besten Weinanbaugebieten der Toskana.

Im Dorf Lecchi liegt auf einem 600 Meter hohen Hügel die Burg Monteluco di Lecchi, von der Sie eine herrliche Aussicht auf die schöne Landschaft haben. Die Burg geht auf das 11. Jahrhundert zurück und wurde 1182 Eigentum der Adelsfamilie Ricasoli. Wegen ihrer strategisch wichtigen Lage war sie Jahrhunderte lang stark umkämpft. Der Gebäudekomplexe ist zweigeteilt: der mächtige Burgfrieden mit Schießscharten an der Zufahrt zum Schloss diente der Verteidigung, das Schloss mit Innenhof wurde komplett renoviert und beherbergt heute schöne Apartments. Die Gebäude sind von hohen, gut erhaltenen Mauern geschützt und geben der Anlage ein romantisches Aussehen.

Siebzehn Kilometer hinter Lecchi erhebt sich auf einem 500 Meter hohen Hügel das Castello di San Polo in Rosso. Das Anwesen ist heute in Privatbesitz, die Eigentümer renovierten die Festung, die herrschaftliche Villa, die umliegenden Bauernhäuser und nutzen es als Weingut.

 

Ferienhausurlaub Toskana


Die blaue Route

Die Burgen der Region wurden während der Grenzstreitigkeiten zwischen Florenz und Siena gebaut, später wurden sie in herrschaftliche Landsitze und Villen umgewandelt. Lesen Sie mehr über die Zeit, als man sich wieder auf Landwirtschaft besann und umfangreiche Rodungen durchführte, um Olivenhaine und Weinberge anzulegen. Diese Arbeiten legten den Grundstein für den internationalen Ruhm des Chianti.

Etwa 15 Kilometer südlich von Gaiole liegt an der blauen Route das 1136 gebaute Zisterzienserkloster San Giusto a Rentennano, auch San Giusto alle Monache genannt. Das Kloster mit seinen Kellern wurde zu einer kaum einnehmbaren Festung ausgebaut, nachdem 1297 die Nonnen in das Kloster Santa Maria Novella in Siena umgesiedelt worden waren und das Dorf San Giusto in den Besitz der Familie Ricasoli gegangen war. 1390 kamen hier das erste Mal in der Toskana Kanonen zum Einsatz, die die Burg zerstörten. Auf den Ruinen wurde eine prächtige Villa aufgebaut. San Giusto a Rentennano ist seit 1914 wieder in Privatbesitz und ein bekanntes Weingut. Hier können Sie kulinarische Genüsse beim Urlaub in der Toskana ausprobieren.

Am Ende der blauen Route liegt das berühmte Castello di Brolio der Adelsfamilie Ricasoli. Die Burg stammt aus dem 10. Jahrhundert, war strategisch bedeutend, lange Zeit hart umkämpft und wurde stets wieder aufgebaut. Im 19. Jahrhundert diente sie dem Politiker Bettino Ricasoli Jahrzehnte lang als Residenz und Alterssitz. Als anerkannter Weinbauer legte er hier die Zusammensetzung des Cuvée „Chianti“ fest. Castello di Brolio bringt als ältestes Weingut Italiens bis heute hervorragende Weine auf den Markt.

 

 

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