Städte und Kultur in der Steiermark

In der Steiermark gibt es 35 Städte. Die Statutarstadt Graz ist mit 286 Tausend Einwohnern die Hauptstadt des Bundeslandes. Mieten Sie hier eine private Ferienunterkunft und entdecken Sie im Urlaub die traditionsreiche Hauptstadt. Die zweitgrößte Stadt in der Steiermark ist Leoben, sie hat 24 Tausend Einwohner. Ihr folgen Kapfenberg mit 23 Tausend, Bruck an der Mur mit 15,8 Tausend und Feldbach mit 13,3 Tausend Einwohnern.
Die kleinen pittoresken Städte blicken auf eine große Geschichte zurück und laden zu Entdeckungen beim Urlaub im privaten Ferienhaus ein. Bad Aussee, Köflach und Bad Radkersburg sind traditionelle Kurstädte. 

Die ältesten Spuren von Siedlungen führen in die Altsteinzeit. In der Drachenhöhle bei Mixnitz südlich von Bruck an der Mur wurden Steinwerkzeuge und Feuerstellen von Höhlenbärenjägern gefunden. Wertvolle Reste von Schneid- und Schabwerkzeugen aus Stein fand man auch im Toten Gebirge. Im 6. Jahrtausend v. Chr. wurden die Menschen hier sesshaft. Lesen Sie im Ferienhausurlaub mehr darüber. Spuren von Siedlungen aus der Jungsteinzeit fand man bei Wildon im Süden der Steiermark. Die ersten Dörfer wurden hier um 4000 v.Chr. gegründet.  Archäologische Grabungen am Bocksberg legten ein Grab aus der Lasinjakultur, der frühen Kupferzeit, frei. Es ist das älteste Grab der Steiermark.
Die wichtigsten Funde aus der Hallstattzeit sind das Fürstengrab auf dem Burgstallkogel bei Leibnitz und der Kultwagen von Strettweg. Diese äußerst wertvollen Funde aus der Hallstattzeit sind im Archäologischen Museum Schloss Eggenberg in Graz zu sehen. Der 46,2 Zentimeter große Kultwagen stammt aus dem 7. Jahrhundert v.Chr. und wurde aus Bronze gefertigt. Kulturhistorisch interessierten Feriengästen sei das Museum wärmstens empfohlen, die zweitgrößte archäologische Sammlung Österreichs zeigt insgesamt mehr als 1200  Objekte aus der Urzeit in der Steiermark. Dazu gehören auch die berühmte Bronzemaske aus Kleinklein, zwei Bronzehände aus dem 6. Jahrhundert v.Chr. 
Ebenfalls hier zu sehen ist der Silberbecher von Grünau, der in der römischen Villa von Grünau im Bezirk Deutschlandsberg entdeckt wurde. Er zählt zu den wertvollsten Funden aus der Antike in der Steiermark. Im Lapidarium sind 96 antike Steine, Grabsteine, drei Bodenmosaike und die fast drei Meter hohe Grabstele des L.Cantius zu sehen. Die Römer besetzten um 15 v. Chr. den Alpenraum, sie schlossen das keltische Königreich Noricum dem Römischen Reich an. 

Urlaub in Österreich

Folgen Sie beim Ferienhausurlaub den antiken Spuren, die man überall finden kann. Das westliche Gebiet der heutigen Steiermark kam zur Provinz Noricum, der östliche zur Provinz Pannonia. Zur Stadt Flavia Solva in der Nähe des heutigen Leibnitz gehörten mehrere vici, wie Gleisdorf und Karlsdorf. Am Ortsrand von Wagna wurden einige Fundamente von Häusern ausgegraben, die in einem Pavillon besichtigt werden können. Im Zuge der Völkerwanderung verfielen die römischen Siedlungen. In Flavia Solva fand man ein Christogramm und bei Leibnitz die Reste einer frühchristlichen Kirche. Nach den Römern lebten hier die Vorfahren der Slowenen.

Im Mittelalter begann auch in der Steiermark der Bau von Kirchen, Klöstern und Stiften, um die herum Städte und Gemeinden entstanden. Das Benediktinerstift St. Lambrecht wurde im Jahre 1076 auf 1028 Meter Höhe gegründet, es ist eines der bedeutendsten in Österreich. Das Stift mit Prälatensaal, Volkskundlicher Sammlung und Vogelmuseum, sowie der Stiftsgarten können bei Führungen besichtigt werden. Die romanische Stiftskirche wurde erst im gotischen, dann im barocken Stil umgebaut. Die Gemeinde Sankt Lambrecht ist heute die am höchsten gelegene Marktgemeinde in der Steiermark. Die Klamm St. Lambrecht kann auf dem Eiszeitwanderweg erkundet werden. 

Das Augustiner-Chorherrenstift Vorau wurde 1163 gegründet, es liegt in der Marktgemeinde Vorau und gilt als das Kloster mit den meisten Türmen in Österreich. Die spätbarocke Stiftskirche zählt die zu den prunkvollsten des Landes: sie wird im Inneren von 850 Engel bewacht. Besichtigen Sie im Urlaub bei einer Führung die künstlerisch sehr anspruchsvoll gestaltete Sakristei mit dem „Vorauer Höllensturz“ und die weltberühmte Bibliothek mit ihrer prächtigen Ausstattung. Neben dem Stift und weiteren Kirchen ist Vorau auch bekannt für sein Freilichtmuseum „Museumsdorf Vorau“, das auf einem großen Areal alte Bauwerke und Geräte aus dem ländlichen Raum überwiegend der Obersteiermark zeigt.

Das einstige Augustiner-Chorherrenstift Pöllau ist heute ein Schloss, die ehemalige Stiftskirche St. Veit ist die Pfarrkirche der kleinen Marktgemeinde mit ihren 13 denkmalgeschützten Bauten. Mieten Sie hier eine Ferienunterkunft. Schloss Pöllau geht auf eine Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert zurück, es steht mitten im Ort. Das Wirken der Chorherren machte Pöllau zu einem geistig-kulturellen Zentrum. Die Stifts- und Pfarrkirche St. Veit ist die größte barocke Kirche der Steiermark, ihr Grundriss folgt dem des Petersdoms in Rom, deshalb heißt die Pöllauer Kirche auch „Steirischer Petersdom“. Bummeln Sie im Urlaub nach den Besichtigungen auch ein wenig im Schlosspark.

Brauchtum in der Steiermark 
Die Steiermark hat ein reiches Brauchtum, einiges davon ist sogar immaterielles Weltkulturerbe. 
Feriengäste können die Bräuche miterleben: wie das Murauer Faschingsrennen, das Ratschen in der Karwoche, das Öblarner Krampusspiel, das Samsontragen im Bezirk Murau, das Korbmachen, das Laßnitzer Volksschauspiel, die Lipizzaner-Zucht im Gestüt und Schloss Piber, der Festbrauch der Bürger- und Schützengarden des Bezirkes Murau. 

Mieten Sie eine private Ferienunterkunft, entdecken Sie die so vielfältigen Städte und Gemeinden der Steiermark.