Städte & Kultur in Kärnten

Städte und Kultur in Kärnten 
In Kärnten gibt 17 Städte, zwei davon sind Statutarstädte: Klagenfurt und Villach. Klagenfurt ist mit mehr als 100 Tausend Einwohnern die Hauptstadt des Bundeslandes.  Mieten Sie hier eine private Ferienunterkunft und entdecken Sie im Urlaub eine südlich angehauchte, schöne Stadt. Die zweitgrößte Stadt Villach hat 61 Tausend Einwohner. Ihr folgen Wolfsberg mit 25 Tausend, Spittal an der Drau mit 15 Tausend und Feldkirchen in Kärnten mit 14 Tausend Einwohnern. Die kleinen pittoresken Städte blicken mitunter auf eine sehr lange Geschichte zurück und sind einen Besuch wert. 

Die ersten Menschen lebten in der Altsteinzeit in der Region. In der Griffener Tropfsteinhöhle im Burgberg von Griffen wurden 30-40 Tausend Jahre alte Steingeräte gefunden. Im 3. Jahrtausend v.Chr. gab es größere Siedlungen im Lavanttal, bei Maria Saal und Villach. Siedlungspuren aus der Zeit von 2500-1500 v.Chr. finden sich auch im Keutschacher See: Reste von Pfahlbauten, die zusammen mit anderen alpenländischen Fundstätten Weltkulturerbe der UNESCO sind. Bronzene Werkzeuge, Waffen und das älteste Skelett in Kärnten aus der Zeit um 2000 v.Chr. stammen aus St. Salvator. Sie belegen die Anfänge des Bergbaus.
In der Hallstattkultur der Eisenzeit ab 800 v.Chr. wurde in Kärnten Handel mit Salz und mediterranen Produkten betrieben, Kärnten erlebte eine erste Blütezeit. Das Gräberfeld Frög bei Rosegg – das nach Hallstatt zweitgrößte seiner Art - umfasst rund 600 Grabhügel aus der dieser Zeit, es weist auf ein bedeutendes Herrschaftszentrum hin. Rosegg war vermutlich von 800 bis 600 v. Chr. die erste Hauptstadt Kärntens. Im Urgeschichtsmuseum Frög-Rosegg kann man sich davon überzeugen. Hier wurde auch der berühmte Bleiwagen von Frög gefunden. Für die späte Hallstattzeit gibt es Fundstücke mit Schriftzeichen aus Gurina, die derzeit die ältesten Schriftdenkmäler Österreichs sind.
Die hiesigen Illyrer und Veneter vermischten sich um 300 v. Chr. mit den einwandernden Kelten und brachten die  Latènezeit hervor. In der „Keltenwelt Frög“ bekommt man einen interaktiven Einblick in das Leben der damaligen Zeit. Etwa 200 v. Chr. schlossen sich dreizehn unabhängige Stammesgemeinschaften unter der Führung des keltischen Stammes der Noriker zusammen und gründeten als erstes Staatengebilde auf dem Boden Österreichs, angrenzenden Gebieten von Bayern und Slowenien das große Königreich Noricum, dessen Zentrum in Kärnten war: hier lag die Hauptstadt Noreia vermutlich südlich des Klopeiner Sees. 
In Hüttenberg wurde Eisenerz gehoben und verhüttet. Ferrum Noricum war das Material für Schwerter und Speerspitzen, das vom Handelszentrum Magdalensberg aus bis nach Rom geliefert wurde. Der Jüngling vom Magdalensberg ist eine römische Bronzestatuette aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., sie ist im Kunsthistorischen Museum Wien zu sehen.

Urlaub im Ferienhaus

Die Römer übernahmen um 15 v. Chr. die Kontrolle im keltischen Reich und besetzten den Alpenraum, sie romanisierten die Urbevölkerung. Unter Kaiser Claudius wurde Noricum Römische Provinz, Municipium Claudium Virunum im heutigen Zollfeld bei Maria Saal wurde der Hauptort. Die Ausgrabungen bei Maria Saal zeigen die Reste eines Amphitheaters, ein antikes Grabrelief ist an der Mauer der Kirche von Maria Saal zu sehen.
Teurnia war eine römische Stadt beim heutigen Spittal, sie wurde später während der Völkerwanderungen Hauptstadt der Provinz Binnennorikum. Das heutige Titularbistum Tiburnia geht auf den antiken Bischofssitz zurück. Die Reste des antiken Teurnia wurden im Ortsteil St. Peter der Gemeinde Lendorf  freigelegt. Das Römermuseum Teurnia zeigt zahlreiche Fundstücke, in der Nähe des Museums befinden sich die konservierten Reste eines Stadthauses der römischen Zeit. Mit dem Mailänder Toleranzedikt von 313 begann eine stärkere Ausbreitung des Christentums. 
Im 7. Jahrhundert wurde das große slawische Fürstentum Karantanien gegründet, sein Zentrum war Karnburg. Ab 743 herrschten fränkische Könige und Kaiser über das Gebiet. Die Wallfahrts- und Stiftskirche Maria Saal gehört mit Karnburg zu den frühesten Kirchengründungen Kärntens. 
Im 11. Jahrhundert wurden Klöster gegründet, aus denen sich im Laufe der Geschichte Städte bildeten: Stift St. Georgen am Längsee, Stift Ossiach, Stift Gurk, Stift Millstatt, Stift St. Paul und Arnoldstein. Es folgten Burgen und Schlösser. 
Die Kirche in St. Veit an der Glan wurde als romanischer Bau geschaffen und später gotisch verändert. Ein Profanbau der Gotik ist das Rathaus. Der dreigeschossige Bau besitzt eine aufwändig gestaltete Fassade und einen dreigeschossige Arkadenhof mit toskanischen Säulen. Machen Sie beim Ferienhausurlaub einen Rundgang durch die Stadt mit ihren 68 denkmalgeschützten Häusern, Kirchen, Schlössern. Das Museum St. Veit präsentiert die  Geschichte des Post- und Fernmeldewesens, sowie Stadtgeschichte. 
Der Burgbau Friesach ist ein historisches Experiment. Auf einem Berghügel südlich der mittelalterlichen Stadt Friesach wird eine Burg mit dem Handwerkswissen aus längst vergangener Zeit ohne Zuhilfenahme moderner Gerätschaften gebaut. Mieten Sie in der Nähe eine private Ferienwohnung oder eine Ferienhaus und besuchen Sie im Urlaub diese Baustelle. Handwerker und Historiker wollen - unterstützt von kräftigen Noriker-Pferden - in einer Bauzeit von etwa 40 Jahren die Burg mit zwei Türmen, Palas, Ringmauern und Kapelle aufbauen. 
Bäuerliche Architektur aus dem 18./19. Jahrhundert  prägt das Ortsbild von Poggersdorf. Sehen Sie hier  typische Stallscheunen mit teils kunstvollen Fenstern. In der Marktgemeinde befindet sich im Ortsteil St. Michael auch eine moderne Pagode des Dhamma-Lichtes, die zum internationalen Meditationszentrum Österreich gehört.
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