Städte und Kultur in Tirol

Österreich liegt im Herzen Europas, das bergige Tirol im westlichen Teil des Landes war ein stets heiß umkämpftes Gebiet. Die Tiroler Freiheitskämpfe sind legendär, in vielen Orten erinnern Museen daran. Mieten Sie in Tirol eine private Ferienunterkunft und besichtigen Sie die pittoresken Städte und die zahlreichen hübschen Gemeinden.

Die Städte in Tirol sind Innsbruck, Hall, Imst, Kitzbühel, Kufstein, Landeck, Lienz, Rattenberg, Schwaz, Vils und Wörgl. Außer Innsbruck haben die Städte nur ein paar tausend, Rattenberg sogar nur ein paar hundert Einwohner.

 

Auf dem Gebiet des heutigen Österreich sind Menschen mindestens seit der Zeit der Neandertaler anwesend. Lesen Sie im Ferienhausurlaub mehr über die Kulturgeschichte von Tirol. Die ältesten Siedlungsspuren stammen aus der Alt- und Mittelsteinzeit.

Die Mumie Ötzi wurde 1991 am Tisenjoch in den Ötztaler Alpen gefunden, sie ist etwa 5.250 Jahre alt und kann in Bozen in Südtirol bestaunt werden.

In Tirol entwickelte sich früh eine bedeutende Bergbaukultur, die ältesten Spuren von Verhüttung wurden in der Nähe von Brixlegg gefunden. Sie stammen aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. Der Kupferabbau hatte einen blühenden Handel zur Folge, es entstanden reiche Siedlungen.

In der Latènezeit, der jüngeren vorrömischen Eisenzeit, siedelten in den Tiroler Alpen illyrische Völker der Fritzens-Sanzeno-Kultur. Sie besaßen bereits Weinfässer und hatten ein eigenes Alphabet. Daneben finden sich auch keltische Bergvölker und später von den Slawen verdrängte Stämme aus dem Osten.

Ab 15 v. Chr. wurde das Gebiet von den Römern erobert. In dieser Zeit übernahmen die in Tirol lebenden Stämme die Sprache der Römer und verbanden sie mit ihrer eigenen Sprache, woraus sich das bis heute gesprochene Rätoromanisch entwickelte. Tirol lebte vom Handel, als Siedlungsgebiet war es für die Römer nicht attraktiv, es gab nur wenige Städte. Die bekannteste römische Siedlung war Aguntum in der Nähe von der Stadt Lienz. Die archäologischen Ausgrabungen der Reste von Thermen, Stadtmauern und Wohnhäusern, sowie das Museum Aguntum können in der Gemeinde Dölsach besichtigt werden. Genießen Sie im Urlaub im Ferienhaus in Tirol den Panoramablick vom Aussichtsturm Aguntum.
 

Ferienhausurlaub in Insbruck


Im Mittelalter gingen Teile Tirols an das Herzogtum Bayern, die bayerisch-langobardische Grenze lag südwestlich von Bozen. Der Grenzverlauf blieb auch während der Karolingerzeit und der Ottonenzeit unverändert. Im Laufe des 12. Jahrhundert schufen die Grafen von Tirol, ein bayerisches Adelsgeschlecht, ein eigenes Territorium. Beim Übergang an die Habsburger war die Grafschaft Tirol ein geschlossenes Territorium etwa in der heutigen Größe und hatte große strategische Bedeutung.

Rattenberg liegt zwischen rechtem Innufer und einer Burg aus dem 10. Jahrhundert im Unterinntal. Die kleine Gemeinde diente als Umschlagplatz für Waren der Schifffahrt und als Zollstelle an der Grenze zwischen Tirol und Bayern. Rattenberg ist flächenmäßig die kleinste Stadt in Österreich, ihr schönes, historisches Zentrum wurde im 16.-17. Jahrhundert im so genannten Inn-Salzach-Stil erbaut.

Hall in Tirol liegt ebenfalls im Inntal, etwa zehn Kilometer östlich von Innsbruck. Hall hat heute 13.900 Einwohner und wurde 1303 zur Stadt erhoben. Seit 1477 besitzt der Ort eine wichtige Münzstätte, die 1567 in die Burg Hasegg verlegt wurde. Die Burg wurde erstmals im Jahr 1306 erwähnt, sie war ein Eckbauwerk der Stadtbefestigung und diente dem Schutz der Sudanlage: in der Saline von Hall wurde Sole zu Salz verarbeitet, wobei viel Holz verbrannt wurden. Um eine Feuer rechtzeitig zu erkennen, wurde im 13. Jahrhundert ein Wachtturm errichtet. Die Burg Hasegg überwachte auch den Schiffsverkehr und den Flussübergang. In der Burg sind heute das Stadtmuseum und das Museum für Münztechnik untergebracht. Die Münze Hall produzierte aus Anlass der Olympischen Winterspiele 1976 in Innsbruck eine 100-Schilling-Gedenkmünze. Die gotische Pfarrkirche St. Nikolai wurde 1281 in der aufstrebenden Salzstadt zum ersten Mal urkundlich erwähnt und im 15. Jahrhundert zu einer dreischiffigen Kirche umgebaut. Der Innenraum erscheint seitdem abgeknickt, weil das Gebäude nach Süden nicht erweitert werden konnte.

Die Stadtpfarrkirche Schwaz aus dem Jahre 1460 gilt als bedeutendster gotischer Kirchenbau Tirols, sie ist die größte Hallenkirche im Bundesland. Das Dach ist mit 15.000 Kupferplatten aus dem 16. Jahrhundert gedeckt. Die Stadt war einst bekannt für ihr großes Silberbergwerk. Der 1491 aufgeschlagene Stollen kann besichtigt werden, eine Grubenbahn fährt 800 Meter hinein.

Anton Fugger aus Augsburg ließ sich 1525 in Schwaz ein Haus als Wohnsitz bauen, von wo aus er zeitweise das Fugger Imperium leitete. Schwaz hat heute 13.730 Einwohner und besitzt mit dem Zeiss Planetarium eines der weltweit modernsten Kleinplanetarien.
 

Brauchtum und Traditionen in Tirol


Brauchtum in Tirol

In der Abgeschiedenheit der großen Täler haben sich zahlreiche Traditionen, Dialekte und Lieder erhalten. Zu Fastnacht, Ostern, Weihnachten und beim Almabtrieb können auch die Feriengäste dies Bräuche erleben. Dann tragen die Tiroler ihre Trachten, die sich von der Ständekleidung der Bauern zur Festtagsmode entwickelt haben.

Kunsthistorisch interessierte Urlauber im Ferienhaus finden ausführliche Informationen zur Entstehung des Brauchtums im Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck. Kunsthandwerk und Kunstgewerbe, Masken und Trachten, getäfelte Stuben und vieles mehr berichten von der großen Verbundenheit der Tiroler zu ihrer Heimat.

 

Mieten Sie ein private Ferienunterkunft in den schönen Städten und Gemeinden Tirols, machen Sie einen unvergesslichen Urlaub.